Kleine und günstige Drohnen haben sich im Ukraine-Krieg rasant zur höchst effektiven Waffe entwickelt, die kaum zu stoppen ist. Sie können in grossen Mengen eingesetzt werden, sind günstig und für aktuellen Radarsystemen sehr schwer erkennbar.
Drohnen sind im Angriff technologisch relativ einfach und sehr effektiv, die Abwehr ist aber komplex und heute noch nicht gelöst.
Die Schweizer Universitäten, speziell die ETH und EPFL, sind weltführend in Drohnentechnologie und haben daher, zusammen mit Ihren Startups, für die Blaulichtorganisationen und Landesverteidigung viel zu bieten, für die Schweiz und auch für ihre Partner.
Der Vortrag wird den Stand der Technik in der Dohnentechnologie erläutern, die aktuellen Grenzen aufzeigen und die Herausforderungen bei deren Bekämpfung im zivilen und militärischen Umfeld diskutieren.
Roland Siegwart ist Professor für autonome mobile Roboter an der ETH Zürich, Co-Direktor des Wyss Zurich und Verwaltungsrat mehrerer Hightech-Firmen. Er studierte Maschineningenieur an der ETH Zürich, war zehn Jahre Professor an der EPFL (1996 – 2006), Gast an der Stanford University und Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehungen der ETH Zürich (2010 -2014).
Er ist ein Drohnenpionier der ersten Stunde, einer der meistzitierten Forscher in der Robotik und Mitbegründer mehreren Startup Firmen.
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